Alle Beiträge

2026

© GIZ / Fabiana Anabel Woywod

Hunger und Übergewicht – eine doppelte Bürde

Ein Beitrag von Astrid Prange de Oliveira

Wachstumsverzögerungen als Zeichen chronischer Unterernährung und gleichzeitig Übergewicht und Fettleibigkeit: Autorin und Redakteurin Astrid Prange de Oliveira zeigt auf, warum insbesondere ärmere Länder mit der doppelten Bürde von Fehlernährung kämpfen und warum dies eine entwicklungspolitische Herausforderung ist.

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Farmerin im Senegal auf ihrem Feld © GIZ / Sumi Teufel

„Junge Menschen sind eher Early Adopters“

Ein Gespräch mit Genna Tesdall

Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in den Händen junger Menschen. Genna Tesdall vom Internationalen Netzwerk Young Professionals for Agricultural Development (YPARD) diskutiert, was sie brauchen.

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"Der Agrarsektor bietet Raum für Möglichkeiten und Unternehmertum"

Ein Gespräch mit Lucky Andrianirina

Klimaanpassung, jugendliches Empowerment und Ernährungssysteme treffen auf herausfordernde soziale und politische Rahmenbedingungen. In diesem Interview zeigt Lucky Andrianirina, wie junge Menschen in Madagaskar strukturelle Hürden überwinden, globale Agenden in lokales Handeln übersetzen und Landwirtschaft als Raum von Handlungsmacht und Hoffnung begreifen.

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Ernährungssysteme, Recht und gesellschaftliche Teilhabe: Einblicke aus Kenia

Ein Gespräch mit Camara Castro

Ernährungssysteme strukturieren soziale Wirklichkeiten. Ob rechtliche Ansprüche durchgesetzt werden können, hängt auch vom Zugang zu juristischen Institutionen ab. Camara Castro von der Amka Africa Justice Initiative diskutiert, wie rechtliche Arbeit in Kenia die Diskrepanz zwischen Recht und Lebensrealität verringert und Agrar- und Ernährungssysteme gerechter macht.

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Die Collage zeigt verschiedene symbolische Szenen zu Transformation, landwirtschaftlicher Bewegung und Technologie.
Copyright: GIZ

Extreme Unsicherheit als neue Normalität

Ein Beitrag der GIZ

Disruption oder Transformation? Mit dem neuen Strategic Foresight Report for Agriculture and Food Systems richtet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Blick auf mögliche Zukunftsszenarien der Zeit nach 2030.

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Gebündeltes Wissen – Das Kompendium der Grünen Innovationszentren

Ein Beitrag der GIZ

Was haben zwölf Jahre Zusammenarbeit bewirkt? Ein Kompendium der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zieht Bilanz über die Arbeit der Grünen Innovationszentren in 16 Ländern. Es bündelt Erfahrungen, dokumentiert Erfolge und Herausforderungen und sammelt zentrale Erkenntnisse für Praxis und Politik.

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Eine politische Chance zur Überwindung struktureller Hürden für Bäuerinnen

Ein Beitrag von Claudia Jordan

Das Internationale Jahr der Landwirtin (IYWF), das von den Vereinten Nationen für 2026 ausgerufen wurde, ist mehr als ein symbolischer Moment. Es ist eine politische Chance – und eine Verantwortung – für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Das betonte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Grünen Woche in Berlin.

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Revisited: Juliennes Erfolg hat System

Ein Beitrag der GIZ

Im Süden Benins verarbeitet Julienne Sojabohnen zu Tofu. Statt von Subventionen abhängig zu sein, hat sie sich Schritt für Schritt ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Ihr Weg verdeutlicht, wie lokale Finanzierung, gemeinsame Risikobewertung und unternehmerische Kompetenz zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen beitragen.

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Eine Hand pflückt reife Kaffeekirschen von einem Strauch mit verschiedenen Farben der Früchte in voller Sonneneinstrahlung.

Warum es bei Nahrung um Macht geht – nicht bloß um Lieferketten

Ein Beitrag von Mary Karanu

Ernährungssysteme werden häufig auf Produktion und Handel reduziert. Mary Karanu von der Welthungerhilfe in Kenia zeigt, dass sie zugleich soziale und politische Ordnungen widerspiegeln und Machtverhältnisse, die Anerkennung von Arbeit sowie strukturelle Verwundbarkeit in kleinbäuerlichen Kontexten in Afrika und globalen Lieferketten prägen.

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Die Architektur der Ernährung

Ein Gespräch mit Sachin Gupte

Ernährung scheitert selten am fehlenden Wissen, sondern meist an fehlender Struktur. Im Gespräch mit Dr. Sachin Gupte von PATH richtet sich der Blick auf die oft unsichtbaren Grundlagen von Ernährungssystemen – dort, wo Klimaeinflüsse, politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Realitäten bestimmen, was Bestand haben kann und was nicht.

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